Vokabeln richtig lernen

Sie sind das Grundgerüst der Sprache – Vokabeln. Ohne die passenden Vokabeln kannst du dich nicht unterhalten, das ist klar. Aber hast du auch schon einmal einen Sprachkurs gemacht und gefühlt kilometerlange Vokabellisten bekommen, die du auswendig lernen solltest? Hast du dabei festgestellt, dass das gar nicht so einfach ist? Auf welche Vokabeln solltest du dich konzentrieren?

Und wie kannst du Voka- beln richtig lernen? Wir haben mal ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen, wie das mit den Vokabeln schnell klappt.

 

1. Leichter lernen mit Selbstgesprächen

Sprache kommt von Sprechen – wenn du eine Sprache nicht sprichst, wirst du dir die darin vorkommenden Wörter nicht gut einprägen können. Viel leichter funktioniert es, wenn du tatsächlich ins Sprechen kommst. Falls du keinen Sprachpartner an der Seite hast oder als zusätzliche Zwischenübung, kannst du einfach mit dir selbst spre- chen. Denke dir konkrete Situationen aus, die du in der anderen Sprache bewältigen möchtest.

Der größte Vorteil bei dieser Taktik besteht darin, dass du die Sprachhemmung abbaust.

Das Problem der klassischen Sprachkurse

2. Nutze Medien und sing / sprich mit

Die fremdsprachige Musik- und Filmkultur, die wir inzwischen überall zur Verfügung haben, macht es dir besonders leicht. Denn wenn du ein Lied mitsingst und du willst dabei nicht wie Mr. Bean in der berühmten „Halleluja“-Szene klingen, dann musst du dich mit dem Text beschäftigen. Schließlich möchtest du auch nicht irgendwelche völlig unpassenden Texte trällern. Also geh es vernünftig an: Songtexte sind inzwi- schen überall verfügbar und bei Filmszenen hast du es natürlich noch leichter. Sing mit, sprich mit – tu alles, um ins Sprechen zu kommen.

Du kannst auch in deinem Smartphone die Einstellungen auf die zu lernende Spra- che umstellen. Oder du stellst bei deinem Streaminganbieter mal die Spracheinstel- lung auf das Original oder eben die zu lernende Sprache um. Du wirst fasziniert sein, wie viel du schon verstehst.

 
Vokabeln richtig lernen

Vokabeln richtig lernen mit sprachen lernen online

3. Auf die Methode kommt es an

Das kennst du schon aus dem ganz normalen Leben – etwas, das für den einen funktioniert, klappt beim anderen überhaupt nicht und andersrum. Genauso ist es beim Lernen. Der eine lernt am besten mit Karteikarten, ein anderer deckt sich die Vokabelliste ab und wieder ein anderer ist der audiovisuelle Typ und kann es nicht nur lesen, sondern muss es auch hören. Einer braucht absolut Stille, um sich etwas einprägen zu können, während der andere ohne die obligatorische Musik auf dem

Kopfhörer sich nicht ein einziges Wort merken kann. Die gute Nachricht lautet: Beim Lernen gibt es kein richtig oder falsch. So, wie du eben lernen kannst, ist es richtig – für dich. Die Kunst besteht nun darin, dass du diese Methode nicht nur findest, son- dern dann auch anwendest. Mal ehrlich: Wenn du eine Sprache flüssig sprichst, wird man dich vielleicht fragen, wie du das hinbekommen hast. Aber selbst wenn du eine noch so außergewöhnliche Lernmethode dafür eingesetzt hast, wird dich angesichts deiner Erfolge niemand dafür verurteilen.

Bleib unbedingt flexibel – wenn du mehrere gute Lernmethoden hast, die wirklich funktionieren, kannst du diese auch abwechseln. Umso leichter wirst du es mit dem Vokabeln richtig lernen haben.

4. Im Team geht alles leichter

Ob es nun zum puren Lernen oder zum Sprechenüben ist – im Team funktioniert es am besten. Bezieh Freunde und Familie in deinen Lernprozess ein. Du solltest auf Menschen zurückgreifen, mit denen du harmonisch arbeiten kannst. Vereinbart auch Regeln: Es wird nicht geschimpft oder gemeckert, wenn das Lernen nicht so schnell funktioniert, wie es sich der andere eben vorgestellt hat.

Ihr könnt euch gegenseitig abfragen oder ihr übt in Gesprächsform. Das Gleiche, was du im Selbstgespräch schon angewendet hast, kannst du auch in einem realen Gespräch tun. Der Vorteil: Ihr lernt dadurch beide und auch so können sich Sprach- hemmungen gut abbauen.

 

5. Vokabeln auf der Sinnesreise

Was für abstrakte Zusammenhänge gilt, gilt auch für das richtige Vokabelnlernen: Bezieh viele Sinne mit ein. Wie klingt das Wort? Sprich es ruhig laut aus. So hast du es gesprochen und gehört. Kannst du einen Geschmack damit verbinden? Oder gibt es eine Bewegung, die du ausführen kannst? Wie riecht es vielleicht? Je mehr Sinne du einbeziehst, desto leichter wird dir das Wort im Gedächtnis bleiben.

6. Halte die Motivation oben

Für welches Ziel musst du diese Vokabeln lernen? Ganz ehrlich: Die Antwort „Für den Vokabeltest“ lockt keine Katze hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor. Aber wenn du ein konkretes Ziel hast, etwa eine Reise oder auch nur ein Telefonat / eine Videokonferenz mit einem Muttersprachler, wirst du es viel leichter haben. Hast du nach der Schule vor, für eine Weile ins Ausland zu gehen? Dann ist das eine super langfristige Motivation. Denn dann lernst du tatsächlich nicht nur für die Schule oder den Lehrer, sondern für dich selbst und dein Zurechtkommen.

7. Schreiben hilft

Es mag dir altmodisch vorkommen – wer schreibt denn in Zeiten von Smartphones, Laptops und anderen elektronischen Helferlein noch mit der Hand? Tatsache ist aber, dass du über das Schreiben die Haptik mit ins Lernen einbeziehst. Außerdem lernst du dadurch direkt, wie das Wort genau geschrieben wird. So erarbeitest du dir nicht nur die Vokabeln, sondern auch gleich die richtige Schreibweise. Und mal ehrlich: Eine Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen – das ist doch ein erstrebenswertes Ziel.

8. Abgetaucht

Kennst du einen Muttersprachler oder hast du einen Freund, eine Freundin, die ebenfalls gerade diese Sprache lernt? Dann verabredet euch doch zum Sprechenü- ben. Wie gesagt, Sprache kommt von Sprechen und wenn du mal so richtig in diese Sprache eintauchst, wirst du vielleicht bemerken, wo es noch Lücken gibt, aber du wirst auch feststellen, was schon richtig gut klappt. Je länger du in eine bestimmte Sprache abtauchst, desto weniger wirst du im Kopf „übersetzen“ müssen, denn du wirst auch in dieser Sprache denken. Das passiert zugegebenermaßen im Ausland schneller, aber wenn du dich zu Hause mit einem Muttersprachler unterhältst, hast du gar keine Zeit, ständig im Kopf zu übersetzen. Zusatz-Tipp: Wenn du dich schwer- tust, ganz abzutauchen, räume deutschsprachige Sprachanker aus deinem Sichtfeld und das gilt sowohl für Zeitschriften als auch für die „Guten Morgen“ Tasse.

9. Arbeite mit Eselsbrücken

Es mag dir merkwürdig vorkommen, aber wenn es Wörter gibt, die du dir immer wieder nicht oder nur falsch merken kannst, überlege dir Eselsbrücken. Es gibt Auf- fälligkeiten in Fremdsprachen – etwa, wenn es ein deutsches Wort gibt, das ähnlich klingt, aber genau das Gegenteil heißt. Oder Wörter, bei denen man sich eigentlich sicher ist, dass sie aus der entsprechenden Sprache stammen, aber dort ganz anders benannt sind. Ein prominentes Beispiel dafür gefällig? Englische Mutter- sprachler sagen nicht „Handy“, was doch sehr englisch klingt. Dort heißt es „mobile“.

10. Die Polyglot Akademie

Wir bei der Polyglot Akademie haben es uns zur Aufgabe gemacht, dir nicht nur schnöde Vokabellisten und Grammatikwälzer mitzugeben und dich damit alleine zu lassen. Wir arbeiten mit dem Anki-Deck, das dir die Wörter nach Häufigkeit sortiert und zwar mit dazugehöriger Audiodatei an die Hand gibt. Im Videoportal erklären wir dir die notwendigen Schritte für jeden Tag, jede Woche und jeden Monat. Wir sorgen

dafür, dass die Motivation oben bleibt und dein Sprachpartner wird dich immer wieder herausfordern. So wirst du es leicht haben, Vokabeln richtig lernen zu können.

Das klingt alles spannend? Du möchtest direkt loslegen? Dann entscheide dich jetzt – welche Sprache willst du lernen (verlinken)? Oder hast du noch Fragen? Dann nimm jetzt Kontakt (verlinken) auf. Dank der 60 Tage Geld-zurück-Garantie kannst du uns ganz einfach auf die Probe stellen. Wir freuen uns auf dich.